Neue Internetseite für Cottbuser Stolpersteine

Anlässlich des 80. Gedenktages der Deportation und in Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus hat die Arbeitsgruppe Stolpersteine-Cottbus eine neue Internetseite gestaltet. Realisiert hat das Projekt die Firma Lohmann & Robinski. Unter www.stolpersteine-cottbus.de können sich Interessierte mit den Schicksalen auseinandersetzen, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen. Über 90 Stolpersteine sind derzeit in Cottbus verlegt. Die Trägerschaft für das Projekt Cottbuser Stolpersteine übernahm der Historische Heimatverein Cottbus e.V. im Juni 2010.

Sonderausstellung "Wege in die Zukunft - für Dich und die Welt"

Was wir essen und einkaufen, wie wir wohnen und uns fortbewegen, hat globale Auswirkungen. Viele davon sind problematisch - für die Umwelt und eine weltweite soziale Gerechtigkeit. Die Ausstellung "WEGE IN DIE ZUKUNFT - für Dich und die Welt" zeigt, wie man durch Anpassung des eigenen Verhaltens, aber auch durch politisches und gesellschaftliches Engagement Wege in eine zukunftsfähige Welt einschlagen kann.

Die Sonderausstellung der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien wird in Kooperation mit der Brandenburgischen Technischen Universität und der Stadt Cottbus bis voraussichtlich Mitte August gezeigt. Die feierliche Eröffnung fand am 1. Juli 2022 statt.

Sonderausstellung "Paul Busch. Zeichenlehrer und Künstler. Eine Wiederentdeckung"

Am 6. April 2022 fand die feierliche Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung "Paul Busch. Zeichenlehrer und Künstler. Eine Wiederentdeckung" statt. Gezeigt werden über 120 Exponate, welche in 13 Stationen das Leben und Wirken des Künstlers präsentieren.

Paul Busch (1889-1974) studierte in Berlin und hat sich dort zum Zeichenlehrer ausbilden lassen. Noch während des 1. Weltkrieges, an dem er von 1915 bis 1918 als Soldat teilnahm, trat er der expressionistischen, europaweiten Bewegung „Der Sturm“ bei. Von 1920 bis 1954 wirkte er als Zeichenlehrer und Künstler in Cottbus. Besonders in den frühen Jahren, bis Mitte der 1950er, war er im Kulturleben der Stadt aktiv, so im Kulturbund und in dem daraus hervorgegangenen Künstlerverband. Trotzdem gab es von seinen Werken, außer in einer kleinen Schau 1951/52 im Haus des Kulturbundes mit dem Maler Alfred Janigk, bislang keine Ausstellung in Cottbus.