"SchauBox" am Merzdorfer Aussichtsturm (26.07. - Oktober 2019)
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Die »SchauBox« ist da – unser Ausstellungscontainer am Aussichtsturm im Merzdorf. Geöffnet ab 26.07. bis Oktober, tgl. 10-18Uhr

Die Ausstellung in einem umgewidmeten Seefrachtcontainer gibt auf zehn großen Tafeln mittels Bild, Grafik und Text einen Einblick in die Geschichte dieser Landschaft. Es ist ein Ort entstanden zum Sinnieren, für den Widerstreit oder einfach zum Austauschen über die Zukunft unserer Stadt und Region. Als Stadtmuseum in Gegenwart und Zukunft zu blicke...n, ist für uns Wagnis und Chance zugleich: Wir wollen so unser Ziel, aktuelle Debatten aufzugreifen und zu begleiten, weiter verfolgen. Die Autoren der einzelnen Tafeln haben sehr unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema gewählt. Angefangen von der Entstehung der Lausitz und der Kohle über ihren Abbau in DDR-Zeiten, hin zum Heute und Morgen, zum zukünftigen See. Umrunden Sie doch auch mal die »SchauBox«! Mit dem Wandbild des Cottbuser Künstlers Dirk Hiekel reisen wir durch Erdzeitalter und Epochen. Bei einem Rundgang treffen Vergangenheit und Zukunft aufeinander. Als Cottbuser Stadtmuseum sind wir das Gedächtnis der Stadt Cottbus. Zugleich wollen wir Ort der Bildung und des Austauschs sein – über das, was uns alle angeht, Wohl und Wehe unserer Heimat.

Wir laden Sie ein, die Ausstellung in der „SchauBox“ zu besuchen.

Das Projekt wird finanziell gefördert durch die Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes sowie unsere Projektpartner Cottbuser Ostsee Sportverein e.V. und den Stadtsportbund Cottbus e.V.

"Anstalten und Versuchen II" von Eberhard Krüger (bis 8.11.2020)
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Eberhard Krüger wandte sich 1979 der Malerei zu, später ebenso der Bildhauerei und der Gestaltung von »Grenzräumen«. Mit seinen Bildern malt er gegen Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit an. Dabei kümmert er sich nicht um Trends in der Kunst, er verfolgt seit Jahrzehnten seinen eigenen unverwechselbaren Stil.

Die Sonderausstellung zeigen wir voraussichtlich bis zum 8. November.

Das Gesicht der Stadt. Visuelle Kultur in der Stadt
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Ab 13. August 2020 präsentiert das Stadtmuseum Cottbus die Sonderausstellung »Das Gesicht der Stadt. Visuelle Kultur in der Stadt. Gebrauchsgrafiker. Spuren in Cottbus«. Wir stellen hier „Cottbuser Handschriften. Von Bärmich bis Wilke“ aus dem Zeitraum 1945 bis 1945 vor. Auch wenn sich Material und Motivwahl, Formensprache und Ästhetik über die Jahrzehnte veränderten, so sind die Arbeiten der Gebrauchsgrafiker waren und sind auch heute noch allgegenwärtig.

Plakate sind sicher die augenfälligsten Ergebnisse grafischer Arbeiten, sie waren nicht nur an Litfaßsäulen, sondern auch an Hauswänden und Zäunen allgegenwärtig. Ihre Botschaften waren auf politische Ereignisse ausgerichtet, sie verweisen auf Veranstaltungen und warben für Theater, Kino und Museum. Zur visuellen Kultur aber gehören auch Verpackungen, Briefmarken, Signets und Firmenpost sowie Broschüren und Publikationen.

Vertreten sind u. a. die Cottbuser Gebrauchsgrafiker Andreas Wallat, Dieter Nemitz und Eva Wilke und Regine Franke, aber auch Jürgen Förster, Franz Peter Biniarz, Meinhard Bärmich und Rudolf Sittner. Walter Böhm und Manfred Müller sowie der Fotograf Thomas Kläber und Gerd Rattei haben mit ihren Arbeiten wichtige Beiträge geleistet, manch kritischer Blick versteckte sich auch in Plakaten und Fotos.

Schlaglichtartig werden die Epochen vorgestellt, gezeigt mit welch einfachen Mitteln Werbung zu Beginn der 1950er Jahre umgesetzt wurde. Immer wieder schimmert durch die Berichte die Mühe um das Material, welches zu beschaffen war, aber auch den Widerspruch zwischen Kreativität und Zensur und Kontrolle.

Die Ausstellung wagt einen Blick auf Ereignisse und Themen, die den Alltag bis 1989 prägten, so z. B. finden sich die Pressefeste ebenso wie die zahlreichen Plakate für kulturelle Veranstaltungen´, seien es Theatervorstellung oder Ausstellungen im Museum im Schloss Branitz. Besondere Aufmerksamkeit findet der Fotoclub Cottbus und die Siebdruckwerkstatt. Aber auch die DEWAG, bereits im Oktober 1945 in Dresden gegründet, hatte in Cottbus eine Zweigstelle.

Herbert Schirmer (Lieberose) als Kurator und Rolf E. Hartmann (Berlin) zeichnen ein spannendes Bild der Cottbuser Werbelandschaft und wagen einen Blick auf die Ästhetik und deren Wandel.

Die Anregung zur Ausstellung geht auf eine Idee des Gebrauchsgrafikers Rudolf Sittner zurück. Gefördert und unterstützt wurde das Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und von der Sparkasse Spree-Neiße.

Weitere Einblicke bietet auch der Film zur Ausstellung unter https://youtu.be/k-v3kQgCXzs