Angebote für Schulklassen

Der Rahmenlehrplan für die unterschiedlichen Schulformen bietet allerhand Raum für einen Besuch im Stadtmuseum. Nicht nur für das Fach Geschichte sondern auch für zahlreiche weitere Schulfächer lassen sich Anknüpfungspunkte im schulischen Bereich finden.

Hier finden Sie eine Auswahl an Projekten, welche bereits im Museum durchgeführt wurden. Einige Projekte sind unabhängig von der Altersstufe, unterscheiden sich jedoch in Umfang und Tiefe. Außerdem können Sie über unser Kontaktformular das museumspädagogische Programm als Heft erhalten. Kontaktieren Sie uns diesbezüglich bitte einfach.

Wir entdecken unsere Stadt

Nach einigen wenigen einleitenden Worten erkunden die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung mithilfe eines Fragebogens selbstständig. Dabei lernen sie Objekte unterschiedlicher Zeitalter und Zeiträume kennen – vom Archaeopterix bis zu den Zeugnissen der modernen Großstadt Cottbus. (45 Minuten | 1 Euro p.P.)

Schüler führen Schüler

 Einer führt und alle anderen sind leise. Doch bei diesem Projekt drehen wir den Spieß um, denn alle Schülerinnen und Schüler führen durch die Ausstellung.

In einer ersten Arbeitsphase erkunden sie in Zweiergruppen ein Objekt unserer Dauerausstellung. Damit werden sie zu „kleinen" Experten für ihr Objekt und ihr Thema. Im Anschluss stellen sie dieses Objekt während einer gemeinsamen Führung ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor. Während des gesamten Projektes befinden wir uns in der Dauerausstellung. Somit können die Schülerinnen und Schüler auch die Vitrinen rund um ihr Objekt entdecken.

Das Projekt lässt sich sowohl für die gesamte Dauerausstellung als auch einen Ausstellungsbereich durchführen. Die Präsentation ist ebenso variabel. Unter anderem kann im Rahmen des Projektes ein Klassenkalender durch die Schülerinnen und Schüler erstellt werden. (90 - 120 Minuten | 1 Euro p.P.)

Cottbus und das Mittelalter (ab 1. Klasse)

Was befindet sich unterhalb des Cottbuser Amtsgericht? Wie entstand der "Grüne Gürtel" der Stadt? Und was hat der Krebs eigentlich mit der Stadt zu tun? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen wir in diesem Projekt nach. Dabei erkunden wir die Stadtgeschichte zuerst in der Dauerausstellung und entdecken dabei slawische Rundwälle, das Cottbuser Schloss und die Stadtmauer (ca. 30 Minuten).
Im Anschluss bestehen sowohl Bastelangebote oder zur direkten Erkundung der Innenstadt. (45 Minuten sowie zusätzliche Absprachen | 1 Euro p.P.)

Cottbus, meine Stadt!

Das Kennenlernen der eigenen Stadt steht im Mittelpunkt des Projektes „Cottbus, meine Stadt!". Gruppenweise setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Themen (unter anderem Schulen, Kirchen, Stadtbefestigung) auseinander. Ziel des Projektes ist die Erstellung und Präsentation eines Plakates zu den jeweiligen Themen.
Am ersten Projekttag lernen die Schülerinnen und Schüler sowohl die Dauerausstellung als auch die historische Altstadt kennen. Dabei haben sie die Gelegenheit Fotografien zu erstellen, welche auch für das Plakat genutzt werden können.
Der zweite Tag dient der Recherche in den vorhandenen Quellen. Diese sind aufbereitet und ermöglichen den Gruppen einen guten Zugang zu ihrem jeweiligen Thema. Auch beginnt hier die Gestaltung der Plakate.
Ganz im Sinn der Präsentation steht der dritte Tag. Alternativ zum Plakat können die Gruppen unter anderem auch ein Klassenmemory entwickeln. (3 Projekttage | 3 Euro p.P.)

Stadtführung

Mit diesem Projekt wird Stadtgeschichte vor Ort erlebbar gemacht. Gemeinsam gehen wir durch die historische Innenstadt von Cottbus. Dabei entdecken wir unter anderem das Cottbuser Schloss, die mittelalterlichen Befestigungsanlagen und die Textilfabriken an der Spree.
Das Projekt ist unter anderem durch die eigenständige Erkundung der Dauerausstellung mithilfe eines Rätsels erweiterbar. (180 Minuten | 1 Euro p.P.)

Schule früher

Welche Regeln herrschten früher in den Schulen? Womit haben die Kinder eigentlich geschrieben? Wo stand die erste Cottbuser Schule? Diese Fragen werden in dieser Führung mit praktischen Anteilen beantwortet. Dabei sitzen die Schülerinnen und Schüler einmal nach den Regeln des 19. Jahrhunderts an einer historischen Schulbank oder schreiben in Sütterlin auf einer Schiefertafel. (90 Minuten | 1 Euro p.P.)

Entwicklung der Schrift

Ganz gleich ob als elegante Buchmalerei, mit Feder oder Griffel geschrieben, in Sütterlin oder Schulausgangsschrift – die Schrift hat eine lange Entwicklungsgeschichte.
In dem Projekt lernen die Schülerinnen und Schüler mit zahlreichen Praxisanteilen historisches Schreibmaterial kennen. Dazu gehören neben dem Federkiel auch die Schiefertafel und Griffel sowie die Schreibfeder. Im Stationsbetrieb setzen sich die Schülerinnen und Schüler auch mit der Kunst der Buchmalerei auseinander. (90 Minuten | 2 Euro)

Entwicklung der Schrift und Cottbuser Schulen

Das Projekt verbindet die Entwicklung der Cottbuser Schulen und der Schrift miteinander. Im ersten Abschnitt des Projektes setzen sich die Schülerinnen und Schüler gruppenweise mit einzelnen Themen (beispielsweise Geschichte des Buchdrucks, Anfänge der Cottbuser Schulen) auseinander. Die Ergebnisse werden in einer kurzen Präsentationsphase vorgestellt.

In einer zweiten Arbeitsphase werden die Schülerinnen und Schüler praktisch tätig. Dabei werden die soeben erlernten Grundlagen in die praktischen Tätigkeiten eingebunden. Stationsweise setzen sich die Kinder mit dem historischen Druck, alten Schreibweisen und den einstigen Schul- und Benimmregeln auseinander. (180 Minuten | 2 Euro p.P.)

Weitere Themen und Projekte...

... sind ohne Problem umsetzbar. Die dargestellten Projekte geben einen ersten Einblick in unsere museumspädagogische Arbeit. Haben Sie ein Thema, dass Sie gerne im Museum behandeln würden, dann kontaktieren Sie uns doch bitte. Wir werden Ihnen dann - je nach Möglichkeit - ein passendes Projekt erstellen. Dies bezieht sich sowohl auf die Inhalte als auch auf die Methodik.

Die Geschichte unserer Stadt - Schüler führen Schüler

Einer führt und alle anderen sind leise. Bei diesem Projekt führen die Schülerinnen und Schüler - und zwar alle. In einer ersten Arbeitsphase erkunden sie Gruppen ein Objekt unserer Dauerausstellung. Damit werden sie zu Experten für ihr Objekt und ihr Thema. Im Anschluss stellen sie dieses Objekt während einer gemeinsamen Führung ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor. Während des gesamten Projektes befinden wir uns in der Dauerausstellung. Somit können die Schülerinnen und Schüler auch die Vitrinen rund um ihr Objekt entdecken.
Das Projekt lässt sich sowohl für die gesamte Dauerausstellung als auch eine Ausstellungsbereiche durchführen. Die Vielfalt unserer Themen ist dabei in erster Linie an die Stadtgeschichte gebunden. Bisher durchgeführte themenbezogene Projekte, weitere Ideen können stets umgesetzt werden:

  • Cottbus und der Dreißigjährige Krieg
  • Maschinen erobern die Stadt - Die Industrielle Revolution
  • Paul Werner - Ein Oberbürgermeister hinterlässt seine Spuren
  • Cottbus auf dem Weg in den Ersten Weltkrieg
  • Cottbus im Spiegel des Widerstandes - Zeit des Nationalsozialismus
  • Von 1933 bis 1945 - Die Entwicklung der Stadt Cottbus zur Zeit des Nationalsozialismus

Zeitlicher Umfang: circa 90 - 120 Minuten

Das Wirken und Schaffen des Oberbürgermeisters Paul Werner

Der Übergang ins 20. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch eine Person - den Cottbuser Oberbürgermeister Paul Werner. Bis heute erinnern die Paul-Werner-Oberschule und die Wernerstraße an seinen Namen. Das Schaffen des ehemaligen Oberbürgermeisters wirkt noch immer in das städtische Leben hinein. Seine Verdienste drehen sich um das Carl-Thiem-Klinikum, das städtische Theater, die Straßenbahn und vielem mehr. Doch wie konnte all das ermöglicht werden? Welche Rolle spielten weitere Personen um den OB Werner herum? Das Projekt greift einige Aspekte des Schaffens des Oberbürgermeisters Werner auf. In Gruppenarbeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit einzelnen Objekten, die stellvertretend für Institutionen und Entwicklungen der Stadt stehen. Dabei können sie diese auch in die Hand nehmen und die Geschichte „erfühlen". Gruppenweise werden weitere Anknüpfungspunkte in der Dauerausstellung gesucht und schlussendlich auch präsentiert. (90 Minuten | 1 Euro p.P.)

Entwicklung einer Ausstellung

Ein historisches Thema sinnlich entdecken, Geschichte greifbar zu machen - das ist das Ziel dieses Projektes. Anhand unterschiedlicher Themen entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine Ausstellung, welche auch im Stadtmuseum Cottbus präsentiert werden kann. Dabei geht es sowohl um die inhaltliche als auch um die emotionale Auseinandersetzung mit einem stadtgeschichtlichen Thema. An dieser Stelle erleben die Schüler und Schülerinnen auch, wie ein Museum funktioniert und vor welchen Schwierigkeiten Ausstellungsmacherinnen und -macher stehen.
Die Zahl der Themen ist vielfältig. Kontaktieren Sie uns bitte rechtzeitig, wenn Sie Interesse an diesem Projekt haben. (2 Projekttage | 2 Euro p.P.)

Cottbus und der 15. Februar 1945

Der 15. Februar ist bis heute ein Tag des Erinnerns und Gedenkens. Die großflächige Bombardierung der Stadt erlebten tausende Cottbuserinnen und Cottbuser auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Im Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Zeitzeugenberichten auseinander. Anschließend erkunden wir die Orte in der Innenstadt, welche auch noch heute von der Bombardierung geprägt sind. Eingeleitet wird das Projekt durch eine kurze Impulsführung durch die Dauerausstellung sowie im ehemaligen Luftschutzkeller des 1937 errichteten Sparkassengebäudes. (180 Minuten | 1 Euro p.P.)

Erinnern - Eine Form des Respekts

Tag für Tag gehen wir an ihnen vorbei und merken es kaum. Über 80 Stolpersteine führen uns die Gräueltaten und den Schrecken der Zeit des Nationalsozialismus vor Augen. Die Jüdische Gemeinde der Stadt Cottbus verschwindet in den Jahren 1933 bis 1945 gänzlich. Zahlreiche Cottbuserinnen und Cottbuser werden deportiert und verstummen in den Konzentrationslagern.
Im Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit einzelnen Schicksalen dieser Zeit auseinander. Dabei werden Biographien beispielhaft in den Mittelpunkt gerückt. Ein gemeinsamer Gang zum einstigen Standort der Synagoge sowie ein Einblick in die Objekte der Dauerausstellung sind Bestandteile des Projektes.
Ergänzend dazu könnte die Vorstellung der einzelnen Biographien direkt bei den Stolpersteinen geschehen, hierfür müssen jedoch zusätzlich mindestens zwei Stunden eingeplant werden. (120 Minuten | 1 Euro p.P.)

Weitere Themen und Projekte...

... sind ohne Problem umsetzbar. Die dargestellten Projekte geben einen ersten Einblick in unsere museumspädagogische Arbeit. Haben Sie ein Thema, dass Sie gerne im Museum behandeln würden, dann kontaktieren Sie uns doch bitte. Wir werden Ihnen dann - je nach Möglichkeit - ein passendes Projekt erstellen. Dies bezieht sich sowohl auf die Inhalte als auch auf die Methodik.

Betreuung von Seminarkursen

Eine themenbezogene Führung öffnet oft die Perspektive für Fragestellungen oder ein vertiefendes Verständnis des eigenen Themas. Wir schneiden unsere Führungen durch die Ausstellungen auf das Thema Ihres Seminarkurses zu. Dabei werfen wir Fragen auf und gehen direkt auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler ein. Die Veranstaltung kann dementsprechend zur Entwicklung einer eigenen Fragestellung aber auch zur Vertiefung der eigenen Thematik genutzt werden.
Neben Inhalten aus dem Bereich der Stadtgeschichte gehen wir auch direkt auf Fragen der Erhaltung und Bewahrung von Quellen ein. Dafür stehen Referenten des Stadtarchivs zur Verfügung, welche sowohl die Institution als auch die Arbeitsweise im Archiv vorstellen. (90 Minuten | 1 Euro p.P.)

Erinnern - Eine Form des Respekts

Tag für Tag gehen wir an ihnen vorbei und merken es kaum. Über 80 Stolpersteine führen uns die Gräueltaten und den Schrecken der Zeit des Nationalsozialismus vor Augen. Die Jüdische Gemeinde der Stadt Cottbus verschwindet in den Jahren 1933 bis 1945 gänzlich. Zahlreiche Cottbuserinnen und Cottbuser werden deportiert und verstummen in den Konzentrationslagern.
Im Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit einzelnen Schicksalen dieser Zeit auseinander. Dabei werden Biographien beispielhaft in den Mittelpunkt gerückt. Ein gemeinsamer Gang zum einstigen Standort der Synagoge sowie ein Einblick in die Objekte der Dauerausstellung sind Bestandteile des Projektes.
Ergänzend dazu könnte die Vorstellung der einzelnen Biographien direkt bei den Stolpersteinen geschehen, hierfür müssen jedoch zusätzlich mindestens zwei Stunden eingeplant werden. (120 Minuten | 1 Euro p.P.)

Ein Gebäude seiner Zeit

Stadtgeschichte mit anderen Augen sehen und denken. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit unterschiedlichen Zeiträumen auseinander. Dabei geht es einerseits um ein inhaltliches Verständnis, andererseits werden sie auch kreativ tätig. Denn sie entwerfen aus ihren Informationen über ihre jeweilige Zeit ein Gebäude. Dabei geht es vordergründig um Baumaterialien sowie Formen beispielhafter Architekturen aus Cottbus.
Während der Präsentation verknüpfen die Gruppen ihre kreative Auseinandersetzung mit der inhaltlichen Arbeit. (120 Minuten | 1 Euro p.P.)

Entwicklung einer Stadtrallye

Mithilfe unterschiedlicher Quellen und der Objekte in den Ausstellungen entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine themenbezogene Stadtrallye für eine festgelegte Zielgruppe. Dieses Projekt eignet sich insbesondere für Auszubildende in der Fachrichtung Sozialwesen. (240 Minuten | 1 Euro)

 

Entwicklung eines Projektes im Stadtmuseum

Wer sich später mit der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und weiteren Gruppen beschäftigt, sollte bereits in der Ausbildung mit der Entwicklung eigener Projekte konfrontiert werden. Hier entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Projekt im Stadtmuseum – vor Ort und mit den vorhandenen Möglichkeiten.
Dieses Projekt eignet sich insbesondere für Auszubildende in der Fachrichtung Sozialwesen. (2 Projekttage | 2 Euro)

 

Weitere Themen und Projekte...

... sind ohne Problem umsetzbar. Die dargestellten Projekte geben einen ersten Einblick in unsere museumspädagogische Arbeit. Haben Sie ein Thema, dass Sie gerne im Museum behandeln würden, dann kontaktieren Sie uns doch bitte. Wir werden Ihnen dann - je nach Möglichkeit - ein passendes Projekt erstellen. Dies bezieht sich sowohl auf die Inhalte als auch auf die Methodik.

Tierische Mitbewohner von Cottbus (ab 1. Klasse)

In der Dauerausstellung des Stadtmuseums befindet sich eine Dioramen-Landschaft, in der zahlreiche Tierpräparate zu entdecken sind. Ein Rätsel durch die Ausstellung lädt zum selbstständigen Aufspüren der Cottbuser Tierwelt ein. Anschließend können einige der tierischen Mitbewohner "hautnah" erlebt werden. (geeignet für den Sachkundeunterricht der Klassen 1-4 und den Biologieunterricht Klasse 5-6). (90 Minuten | 1 Euro p.P.)

Bemerkenswerte Bäume - Naturdenkmale in Cottbus (ab 1. Klasse)

In der Dauerausstellung des Stadtmuseums findet sich in einer Dioramen-Landschaft neben Tierpräparaten auch ein "Naturdenkmal", ein Baum mit der berühmten Naturschutz-Eule. Außerdem gibt es zahlreiches Pflanzenmaterial in Form von Fossilien und Herbarblättern zu entdecken. Nach einem kurzen Ausstellungsbesuch geht es los zu einer Exkursion durch die Stadt zu ausgewählten Bäumen, bemerkenswerten Naturdenkmälern der Stadt. Im Anschluss daran kann im Museum das Anlegen eines Herbariums erklärt und begonnen werden. (zeitlicher Umfang nach Absprache | 1 Euro p.P.)

Auf Fossiliensuche im Museum (ab 1. Klasse)

Schon lange vor der Stadtgründung herrschte in der Umgebung von Cottbus reges Treiben. Die Lausitzer Grauwacke als über 550 Millionen Jahre alte Meeresablagerung enthält bereits Lebewesen. Fossilfunde von Meerestieren wie Tintenfischen, Schnecken, Muscheln und dem "Zechsteinhering" sind Beweise dafür, dass die Lausitz über viele Millionen Jahre immer wieder von Meer bedeckt war. Die in den Schubladen und Vitrinen gezeigten Fossilien, auch vom Rentier, Mammut und sogar einem überaus wertvollem Fischsaurier, geben einen kleinen Einblick in die wechselvolle Vergangenheit. In der Veranstaltung geht es zunächst mit einem spannenden Rätsel durch die Ausstellung. Anschließend können einige Fossilien direkt unter die Lupe genommen werden. In einem praktischen Teil besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich ein "Fossil aus Gips" zu gießen. (90 Minuten ohne Gipsgießen | 1 Euro)

Spannende Evolution - Die Entwicklungsgeschichte der Lebewesen (ab 7. Klasse)

Zahlreiche Fossilfunde aus der Region und Ferne geben einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte der Lebewesen weltweit, aber auch bei uns in der Lausitz. Anhand eines lehrreichen Rätsels durch die Ausstellung können die zahlreichen wertvollen Fossilien wie Trilobiten, Brachiopoden, Graptolithen und Ammoniten als Leitfossilien, ein Quastenflosser als lebendes Fossil und der Urvogel Archaeopteryx als Brückentier, außerdem zahlreiche Pflanzenfossilien, Mammutfunde und vieles mehr aufgespürt werden. In der anschließenden Veranstaltung geht es um Erhaltungsformen von Fossilien und die Entwicklungsgeschichte der Lebewesen. Dabei werden weitere Fossilien in Augenschein genommen.
In einem praktischen Teil besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich ein "Fossil aus Gips" zu gießen. (90 Minuten ohne Gipsgießen | 1 Euro p.P.)

 

Braunkohle - Ein heimischer Rohstoff mit Geschichte (ab 7. Klasse)

Entstehung und Abbau in der Lausitz mit seinen Folgeerscheinungen

In der Dauerausstellung des Stadtmuseums finden sich zahlreiche Bezüge zum Themenfeld Braunkohle. Anhand eines umfangreichen Fragebogens in Form eines Rätsels können die Schülerinnen und Schüler sich mit den zahlreichen Aspekten (u.a. der Entstehung der Braunkohle, Inkohlungsreihe, Steinkohlevorkommen in der Lausitz, dem Beginn des Abbaus, Problemen der Umsiedlung, Heimatverlust, Auswirkungen auf den Stadtumbau von Cottbus und schließlich dem Cottbuser Ostsee als Zukunftsvision) vertraut machen. Im Anschluss stehen wahlweise ein Filmbeitrag zum Cottbuser Ostsee oder dem Thema der Braunkohle zur Verfügung. (90 Minuten | 1 Euro p.P.)

Angebote im Rahmen der Sonderausstellung "[...] das ist der Krieg, alles Teufelswerk."

Am 17. Oktober 2018 fand die Eröffnung der Sonderausstellung "[...] das ist der Krieg, alles Teufelswerk." statt. Diese widmet sich thematisch der Zeit des Ersten Weltkrieges und der Nachkriegszeit. In den Fokus rücken die Stadt und Region sowie die in ihnen lebenden Menschen. Die Entwicklungen an der Front sowie in der Heimat werden aufgezeigt.

Begleitend zu der Ausstellung gibt es ein pädagogisches Angebot, welches wir Ihnen an dieser Stelle kurz vorstellen möchten:

 

Der Euphorie folgt der Hunger – Cottbus zur Zeit des Ersten Weltkriegs

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich gruppenweise mit einzelnen Themen der Ausstellung auseinander, die Betrachtung erfolgt mithilfe einzelner Objekte. Das Ziel der Auseinandersetzung ist eine Schülerführung, welche im Anschluss an die Arbeitsphase durchgeführt wird. Dafür bereiten die Schülerinnen und Schüler Postkarten (das wohl am häufigsten überlieferte Objekt dieser Zeit) vor, in welchen sie sich inhaltlich und emotional mit ihrem Thema auseinandersetzen. (120 Minuten | 1 Euro)

Von Kriegsfreiwilligen und der Nagelung der Rathaustür

Im Stationsbetrieb lernen die Schülerinnen und Schüler die Sonderausstellung kennen. Mithilfe von Fragestellungen erarbeiten sie sich die zentralen Inhalte der Ausstellung auf vielfältige Art und Weise. (120 Minuten | 1 Euro)

Ausstellungsführung

Während der Führung werden die zahlreichen Aspekte des Ersten Weltkrieges in den Fokus genommen. Dialogisch erhalten die Schülerinnen und Schüler einen sehr emotionalen Einblick in das Leben an der Front und der Heimat. (60 Minuten | 1 Euro)

Erkundung der Ausstellung mithilfe eines Fragebogens

Die eigenständige Erkundung der Sonderausstellung lenkt den Fokus der Schülerinnen und Schüler auf einzelne Themen und Objekte dieser Zeit. Durch den begleitenden Museumspädagogen können Fragen beantwortet und auch gestellt werden. (45 Minuten | 1 Euro)