Herzlich Willkommen bei den Städtischen Sammlungen Cottbus

Die Städtische Sammlung Cottbus vereint das Stadtarchiv und das Stadtmuseum. Das Stadtarchiv ist seit 1991/1992 im einstigen Druckerei- und Verlagsgebäude des Cottbuser Anzeigers, Bahnhofstraße 52, untergebracht. Seit dem 19. Dezember 2015 ist das Stadtmuseum im ehemaligen Sparkassengebäudes aus dem Jahre 1937, Bahnhofstraße 22, öffentlich zugänglich.

Mit dem Zusammenführen dieser beiden Institutionen, die sich der Geschichte der Stadt Cottbus widmen, wurden sehr günstige Voraussetzungen für die regionale Geschichts- und Heimatforschung geschaffen. Sowohl der Forschung als auch allen geschichtsinteressierten Bürgerinnen und Bürgern stehen die Bestände der städtischen Sammlung zur Verfügung.

Auf den folgenden Seiten laden wir Sie recht herzlich ein, sich einen kurzen Überblick über unsere Bestände und Sammlungen zu verschaffen. Sollten Sie weiterführende Fragen bezüglich der Städtischen Sammlung Cottbus haben, so freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen und Problemen sehr gerne zur Verfügung.

Nachrichten aus dem Museum

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Industriekultur im Wandel. 3.000 Jahre Industriekultur in der Niederlausitz

Neuen Sonderausstellung im Stadtmuseum Cottbus vom 24. Juli bis 31. Oktober 2021

Welchen Einfluss hat und hatte die Industrie auf die Lausitz? Die Ausstellung im Stadtmuseum Cottbus nimmt die industrielle Entwicklung in der Lausitz in den vergangenen 3.000 Jahren in den Blick. Der industriebedingte Landschaftswandel in der Lausitz wird dabei besonders betrachtet. Die Ausstellung verharrt aber nicht nur in der Vergangenheit. Zwischen Tertiärwald und Ostsee blickt die Ausstellung auch in die Zukunft. Die Lausitz befindet sich in einem kaum vorstellbaren Wandel, wo geht es hin?

Von der Bronzezeit über die Eisenzeit bis zur Entstehung des Hüttenwerks in Peitz und dem Eisenhammer in Lauchhammer blickt das Stadtmuseum Cottbus in Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum auf die Spuren der Energiegewinnung und Industrie. Sei es das Holz und die Holzkohle, die den Bronze- und Eisenguss bestimmten oder die Braunkohle und Braunkohlebriketts, ohne die das Textil- und Glasgewerbe nicht existiert hätte. Ohne die Schornsteine der Textilfabriken mit ihren Standorten in Cottbus, Gu-ben und Forst wäre die Silhouette des Branitzer Parks im 19. Jahrhundert kaum denkbar gewesen. Und auch in der DDR bestimmte die Braunkohle die Energiewirtschaft.

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Virtuelle Sonderausstellung "Ankunft auf Zeit" geht online

Das Stadtmuseum Cottbus präsentiert auf der Internetseite der Deutschen Digitalen Bibliothek ihre erste virtuelle Sonderausstellung. Unter dem Titel "Ankunft auf Zeit. Cottbuser Kriegsgefangenenlager zwischen 1913 und 1924" blicken wir auf die vielfältigen Geschichten des Lagerlebens. Dabei richten wir die Perspektiven oft auf die Kriegsgefangenen und späteren Internierten selbst, aber auch auf das Wachpersonal und die Menschen der Umgebung.

Die Grundlage für die Ausstellung stellt ein Teil des fotografischen Nachlasses des Lagerfotografen Paul Tharan dar. In den Städtischen Sammlungen befinden sich circa seiner 1.200 Fotografien sowie zahlreiche Akten der Städtischen Magistratur. Die virtuelle Sonderausstellung konnte dank einer Förderung durch die Brandenburgische Landeszentrale für Politische Bildung umgesetzt werden.

Die Ausstellung ist unter folgendem Link zu erreichen: Ankunft auf Zeit · Kriegsgefangenenlager Cottbus (deutsche-digitale-bibliothek.de)

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Buch zur Ausstellung erschienen - "Das Gesicht der Stadt. Visuelle Kultur in der Stadt. Gebrauchsgrafiker. Spuren in Cottbus"

Die Sonderausstellung » Das Gesicht der Stadt. Visuelle Kultur in der Stadt. Gebrauchsgrafiker. Spuren in Cottbus« des Cottbuser Stadtmuseums widmete sich „Cottbuser Handschriften. Von Bärmich bis Wilke“ aus dem Zeitraum 1945 bis 1945.
Auch wenn sich Material und Motivwahl, Formensprache und Ästhetik über die Jahrzehnte veränderten, so waren und sind auch heute noch die Arbeiten der Gebrauchsgrafiker allgegenwärtig.
Die Publikation erscheint als Begleitband der Ausstellung und wagt einen Blick auf Ereignisse und Themen, die den Alltag bis 1989 prägten. So z. B. finden sich die Pressefeste ebenso wie die zahlreichen Plakate für kulturelle Veranstaltungen, seien es Theatervorstellung oder Ausstellungen im Museum im Schloss Branitz. Besondere Aufmerksamkeit findet der Fotoclub Cottbus und die Siebdruckwerkstatt. Aber auch die DEWAG, bereits im Oktober 1945 in Dresden gegründet, hatte in Cottbus eine Zweigstelle.
Die Anregung zur Ausstellung geht auf eine Idee des Gebrauchsgrafikers Rudolf Sittner zurück. Gefördert und unterstützt wurde das Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und von der Sparkasse Spree-Neiße. Das Buch ist voraussichtlich ab 14. Dezember 2020 für 20 Euro im Handel erhältlich.

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