Herzlich Willkommen bei den Städtischen Sammlungen Cottbus

Die Städtische Sammlung Cottbus vereint das Stadtarchiv und das Stadtmuseum. Das Stadtarchiv ist seit 1991/1992 im einstigen Druckerei- und Verlagsgebäude des Cottbuser Anzeigers, Bahnhofstraße 52, untergebracht. Seit dem 19. Dezember 2015 ist das Stadtmuseum im ehemaligen Sparkassengebäudes aus dem Jahre 1937, Bahnhofstraße 22, öffentlich zugänglich.

Mit dem Zusammenführen dieser beiden Institutionen, die sich der Geschichte der Stadt Cottbus widmen, wurden sehr günstige Voraussetzungen für die regionale Geschichts- und Heimatforschung geschaffen. Sowohl der Forschung als auch allen geschichtsinteressierten Bürgerinnen und Bürgern stehen die Bestände der städtischen Sammlung zur Verfügung.

Auf den folgenden Seiten laden wir Sie recht herzlich ein, sich einen kurzen Überblick über unsere Bestände und Sammlungen zu verschaffen. Sollten Sie weiterführende Fragen bezüglich der Städtischen Sammlung Cottbus haben, so freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen und Problemen sehr gerne zur Verfügung.

Nachrichten aus dem Museum

Ausstellungseröffnung "Von Böhm bis Zimmermann - Die Stadt in den Augen der Kunst"

Die Stadt Cottbus bietet seit jeher unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern spannende Motive. Einen Teil der dabei entstandenen Ansichten der Stadt können Sie vom 06. September bis zum 18. November im Stadtmuseum in Augenschein nehmen. Mit dabei sind u.a. „Blick aus dem Fenster" von Walter Böhm oder die „Hinteransicht der Gerberhäuser" von Otto Zimmermann. Weitere gezeigte Künstlerinnen und Künstler sind beispielsweise Elisabeth Wolf, Wolfgang Schuster, Paul Busch, Felicitas Linsenhoff und Carl Noack.

Die Ausstellung "Von Böhm bis Zimmermann - Die Stadt in den Augen der Kunst" wird am 05. September um 19 Uhr eröffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen. (Grafik: "Auf dem Cottbuser Wochenmarkt vor der Lindenpforte" von Felicitas Linsenhoff, um 1980)

"In der Stadt und auf dem Land! Der Volksaufstand am 17. Juni 1953" - Neue Sonderausstellung

In diesem Jahr erinnern und gedenken wir an den Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der DDR zum 65. Mal. Neben Ost-Berlin und einigen Industriezentren kam es in über 700 Städten und Dörfern zu Streiks, Demonstrationen und Kundgebungen. Auf dem Territorium des heutigen Landes Brandenburg brodelte es ebenfalls an vielen Orten.

In der Wanderausstellung zeigen zahlreiche Dokumente, Abbildungen und erklärende Texte die Heftigkeit und Breite der Protestbewegung. Dank eines Zeitungsaufrufs der Initiative Aufarbeitung Cottbus e.V. und der Recherche im Stadtarchiv und im Stadtmuseum konnte die Ausstellung um weitere Bezüge zu Cottbus ergänzt werden.

Die Ausstellung wird noch bis zum 08. Juli 2018 gezeigt.

Eröffnung der Sonderausstellung "270 Jahre Cottbuser Melde-Korn"

Viele Cottbuser erinnern sich heute noch an die Erzeugnisse wie Cottbuser Melde-Korn, Halb & Halb oder Kirsch mit Whisky Fruchtsaftlikör. Dabei reicht die Tradition des Melde-Korns bis in das Jahr 1748 zurück. Eine Gruppe von Heimatforschern und Sammlern präsentiert, mit Hilfe ihrer seit Jahrzehnten gesammelten Objekten, die Geschichte der Kornbrennerei G. Melde. Doch wie lief die Entwicklung eines der größten Privatunternehmen in Deutschland bis 1914? Welche Veränderungen gab es in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen? Welche weiteren Entwicklungen durchlief das Unternehmen? All das erfahren Sie in der Ausstellung zum 270. Jahr nach der Firmengründung.

Am 02. Mai findet ab 19 Uhr die Eröffnung der Sonderausstellung statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Weitere Nachrichten aus dem Museum finden Sie in unserem Nachrichten-Archiv.