Herzlich Willkommen bei den Städtischen Sammlungen Cottbus

Die Städtische Sammlung Cottbus vereint das Stadtarchiv und das Stadtmuseum. Das Stadtarchiv ist seit 1991/1992 im einstigen Druckerei- und Verlagsgebäude des Cottbuser Anzeigers, Bahnhofstraße 52, untergebracht. Seit dem 19. Dezember 2015 ist das Stadtmuseum im ehemaligen Sparkassengebäudes aus dem Jahre 1937, Bahnhofstraße 22, öffentlich zugänglich.

Mit dem Zusammenführen dieser beiden Institutionen, die sich der Geschichte der Stadt Cottbus widmen, wurden sehr günstige Voraussetzungen für die regionale Geschichts- und Heimatforschung geschaffen. Sowohl der Forschung als auch allen geschichtsinteressierten Bürgerinnen und Bürgern stehen die Bestände der städtischen Sammlung zur Verfügung.

Auf den folgenden Seiten laden wir Sie recht herzlich ein, sich einen kurzen Überblick über unsere Bestände und Sammlungen zu verschaffen. Sollten Sie weiterführende Fragen bezüglich der Städtischen Sammlung Cottbus haben, so freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen und Problemen sehr gerne zur Verfügung.

Nachrichten aus dem Museum

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Eröffnung der Sonderausstellung "Anstalten und Versuchen II" von Eberhard Krüger

Eberhard Krüger wandte sich 1979 der Malerei zu, später ebenso der Bildhauerei und der Gestaltung von »Grenzräumen«. Mit seinen Bildern malt er gegen Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit an. Dabei kümmert er sich nicht um Trends in der Kunst, er verfolgt seit Jahrzehnten seinen eigenen unverwechselbaren Stil.

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Neue Sonderausstellung "Das Gesicht der Stadt. Visuelle Kultur in der Stadt. Gebrauchsgrafiker. Spuren in Cottbus

Ab 13. August 2020 präsentieren wir die Sonderausstellung » Das Gesicht der Stadt. Visuelle Kultur in der Stadt. Gebrauchsgrafiker. Spuren in Cottbus«. Wir stellen hier „Cottbuser Handschriften. Von Bärmich bis Wilke“ aus dem Zeitraum 1945 bis 1945 vor.

Auch wenn sich Material und Motivwahl, Formensprache und Ästhetik über die Jahrzehnte veränderten, so sind die Arbeiten der Gebrauchsgrafiker waren und sind auch heute noch allgegenwärtig.

Plakate sind sicher die augenfälligsten Ergebnisse grafischer Arbeiten, sie waren nicht nur an Litfaßsäulen, sondern auch an Hauswänden und Zäunen allgegenwärtig. Ihre Botschaften waren auf politische Ereignisse ausgerichtet, sie verweisen auf Veranstaltungen und warben für Theater, Kino und Museum. Zur visuellen Kultur aber gehören auch Verpackungen, Briefmarken, Signets und Firmenpost sowie Broschüren und Publikationen.

Vertreten sind u. a. die Cottbuser Gebrauchsgrafiker Andreas Wallat, Dieter Nemitz und Eva

Wilke und Regine Franke, aber auch Jürgen Förster, Franz Peter Biniarz, Meinhard Bärmich und Rudolf Sittner. Walter Böhm und Manfred Müller sowie der Fotograf Thomas Kläber und Gerd Rattei haben mit ihren Arbeiten wichtige Beiträge geleistet, manch kritischer Blick versteckte sich auch in Plakaten und Fotos.

Schlaglichtartig werden die Epochen vorgestellt, gezeigt mit welch einfachen Mitteln Werbung zu Beginn der 1950er Jahre umgesetzt wurde. Immer wieder schimmert durch die Berichte die Mühe um das Material, welches zu beschaffen war, aber auch den Widerspruch zwischen Kreativität und Zensur und Kontrolle.

Die Ausstellung wagt einen Blick auf Ereignisse und Themen, die den Alltag bis 1989 prägten, so z. B. finden sich die Pressefeste ebenso wie die zahlreichen Plakate für kulturelle Veranstaltungen´, seien es Theatervorstellung oder Ausstellungen im Museum im Schloss Branitz. Besondere Aufmerksamkeit findet der Fotoclub Cottbus und die Siebdruckwerkstatt. Aber auch die DEWAG, bereits im Oktober 1945 in Dresden gegründet, hatte in Cottbus eine Zweigstelle.

Herbert Schirmer (Lieberose) als Kurator und Rolf E. Hartmann (Berlin) zeichnen ein spannendes Bild der Cottbuser Werbelandschaft und wagen einen Blick auf die Ästhetik und deren Wandel.

Die Anregung zur Ausstellung geht auf eine Idee des Gebrauchsgrafikers Rudolf Sittner zurück. Gefördert und unterstützt wurde das Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und von der Sparkasse Spree-Neiße.

Steffen Krestin

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Neue Sonderausstellung "Tiere."

Am 12. Juni eröffnen wir die neue Sonderausstellung "Tiere." Hier erhalten Sie Einblicke in die naturkundliche Sammlung des Stadtmuseums Cottbus. Der Schwerpunkt liegt auf Fossilien aus der ganzen Welt sowie tierischen Präparaten aus Cottbus und der Region. Die zahlreichen Objekte werden begleitet von Fotografien, welche aus den Beständen des Landschaftspflegeverbandes Spree-Neiße e.V. stammen und im Rahmen der Fotowettbewerbe von vielen FotografInnen eingereicht wurden. Auch die Bilder bieten einen spannenden Blick auf die vielfältige Fauna der Lausitz.

Die Sonderausstellung zeigen wir voraussichtlich bis zum 20. September.

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