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Kaufhaus Schocken

Kaufhaus Schocken, um 1930
Am 30.09.1913 eröffnet in der Spremberger Straße das Kaufhaus Schocken, das bereits 1902 von Adolph Bromberg bzw. Reinhold Reeck errichtet wurde. Die 1907 gegründete Firma beauftragte 1914 das Cottbuser Büro "Dümpert & Haucke" mit Planungen für die Erweiterung des Kaufhauses. Neun Jahre später, am 25.10.1925, wird der Erweiterungsbau am Schlosskirchplatz eröffnet. Verantwortlich für den architektonisch besonderen Bau zeichnet das Cottbuser "Büro für Architektur und Kunstgewerbe" von Rudolf Stiefler und Ernst Könecke. In den dreißiger Jahren wird die jüdische Familie Schocken enteignet und das Cottbuser Kaufhaus wie die anderen Kaufhäuser der "Kaufstätten Merkur A.G." zugeordnet. Nach dem Krieg wird hier zunächst das "konsum-Kaufhaus" eingerichtet, aber die schweren Schäden am Gebäude machen 1950 umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig. Trotz weiterer Arbeiten muss das Gebäude 1963 weitgehend baupolizeilich gesperrt werden.
 
Quelle:
Cottbuser Blätter, Sonderheft 2002, Stadtchronik. | Scharnholz, Lars: Kaufhaus Schocken Cottbus. Leipzig 2000.
 
Bildquelle: Foto, Städtische Sammlungen Cottbus
 
Autor: Steffen Krestin
 

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