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2022 - Paul Busch. Zeichenlehrer und Künstler

Eine Wiederentdeckung

Kategorie: Cottbuser Blätter
Autor: Jörg Sperling u.a.
Seiten: 124
ISBN: 9783869295176
Standort: Cottbus
Jahr: 2022

Review

geschrieben von Steffen Krestin und Jörg Sperling (Auszug aus dem Vorwort):

Zur Ausstellung „Paul Busch. Zeichenlehrer und Künstler. Eine Wiederentdeckung“ im Stadtmuseum Cottbus erscheint diese Publikation. Erstmals werden Werk und Wirken einer Persönlichkeit der Stadt, die über die Region hinaus ausstrahlte, umfassend vorgestellt und historisch eingeordnet.

Paul Busch (1889-1974) studierte in Berlin, wo er sich zum Zeichenlehrer ausbilden ließ. Noch während des 1. Weltkrieges, an dem er von 1915 bis 1918 als Soldat teilnahm, trat er der expressionistischen, europaweiten Bewegung „Der Sturm“ (1910-1932) bei. Von 1920 bis 1954 wirkte er als Zeichenlehrer und Künstler in Cottbus. Besonders in den frühen Jahren, bis Mitte der 1950er, war er im Kulturleben der Stadt vielfach aktiv. Trotzdem gab es von seinen Werken, außer in einer kleinen Schau 1951/52 im Haus des Kulturbundes mit dem sorbischen Maler Alfred Janigk (1889-1968), bislang keine Ausstellung in Cottbus.

Verschiedene kulturpolitische Ursachen führten dazu, daß sein Wirken nach Mitte der 1950er Jahre in der Stadt nicht mehr sichtbar war. Häufig weilte er spätestens seit 1960 an der Ostsee, in Ahrenshoop, um dort zu arbeiten. Auch der nach seinem Tod 1974 der Stadt zur Verfügung gestellte Nachlass, fand trotz mehrfacher Bemühungen der Familie, hier kein Echo. [...]

Die Publikation in der Reihe „Cottbuser Blätter“ nun folgt eigenen Gesetzen und vereint neben grundlegenden Aufsätzen auch einige Erinnerungen an den Kunsterzieher und Künstler sowie ausgewählte Texte von ihm selbst, um möglichst ein komplexes Bild seiner Persönlichkeit zu geben.

Die Cottbuser Blätter können Sie über den REGIA-Verlag Cottbus beziehen.

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