Veranstaltungsabend des Freien Deutschen Autorenverbandes

Literarische Wortmeldungen aus der Provinz No. 34

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten ..."

Persönliche Erinnerungen an den Mauerbau vor 65 Jahren und seine Folgen

In einer Nacht- und Nebelaktion wurde am 13. August 1961 die provisorische Zonengrenze aus politischem Kalkül mit dem Segen der Besatzer verriegelt. Niemand in Ost und West wehrte sich gegen diesen schmerzlichen Einschnitt. 28 Jahre lang spaltete die Mauer als sogenannter »Antifaschistischer Schutzwall« das Land und riss Familien auseinander.

65 Jahre später fragen wir: Woran erinnern wir uns? Was wirkt fort? Wo trennen heute Mauern in den Köpfen? Haben Mauern jemals auf Dauer etwas aufgehalten?

Silvia Friedrich und Wolfgang Hoffmann lesen aus Ost- und Westsicht persönliche Texte über den Mauerbau und seine Folgen – zwei Stimmen, zwei Blickrichtungen, zwei Leben im Schatten derselben Geschichte. Es geht um Erinnerung und Erfahrung, um Willkür und Entmündigung, um Trennung und Wiederbegegnung, um Mut, Zivilcourage und die Sehnsucht nach Freiheit. 

Im Anschluss laden wir Sie dazu ein, eigene Erinnerungen zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Freitag, 18. September 2026 (18 Uhr)

Bitte Plätze reservieren: kontakt@fda-brandenburg.de 

Eine Veranstaltung des Freien Deutschen Autorenverbands LV Brandenburg e.V.

Gefördert durch den Brandenburgischen Literaturrat aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur

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