Die Rolle der Deutschen Reichsbahn im Nationalsozialismus und die Deportation der jüdischen Bevölkerung

Die Deutsche Reichsbahn diente nach 1933 als das logistische Rückgrat des NS-Regimes. Mit Kriegsbeginn wickelte die Bahn neben den Massentransporten im Auftrag von Staat und Partei den Wehrmachtszugverkehr sowie die Transporte mit Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern ab, die u.a. bei Gleisarbeiten eingesetzt wurden. Durch die Deportation zahlloser Menschen war die Reichsbahn zudem unmittelbar am Holocaust und der Ermordung von Sinti und Roma beteiligt. Bei der fahrplanmäßigen Durchführung der Transporte in die Ghettos, Lager und zu den Vernichtungsstätten kamen zahlreiche Eisenbahner zum Einsatz.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung. Deportationen und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus". Veranstaltet von exhibeo - Ausstellung. Präsentation. Recherche in Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus.

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