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Propsteikirche "St. Maria Friedenskönigin"

Am 1. April 1928 gründeten Bürger der Stadt einen Kirchbau-Sammel-Verein, da die einzige katholische Kirche der Stadt Cottbus nicht mehr ausreichend Platz bot. Diese befand sich in der damaligen Dresdener Straße. So konnte bereits 1930 ein Grundstück in der Taubenstraße, das sogenannte Tiegelgrundstück mit dem Gasthaus "Zum Tiegel", erworben werden.

Die doppeltürmige katholische Kirche in Basilikaform aus Klinkerstein wurde vom Baugeschäft Hermann Pabel & Co nach den Plänen des Breslauer Diozösenbaurates Mokross errichtet. Der Bau zeigt Grundzüge des Neuen Bauens. Der etwas über zwei Jahre andauernde Bau konnte mit der Einweihung der Kirche am 7. Oktober 1934 durch Kardinal Bertram, dem Erzbischof von Breslau, beendet werden. Mit circa 33 Metern Turmhöhe ragt das Gebäude aus dem Bereich südlich der Altstadt heraus. Der Turm wurde 1963 mit einer Christusplastik aus weißem Zement verziert. Entworfen wurde die Plastik vom Akademischen Maler Rudolf Brückner-Fuhlrott, Weißenfels.

In den Jahren 1976 bis 1982 kam es zu einer völligen Umgestaltung des Innenraums und zum Um- und Ausbau der beiden Türme. Auch hier war wiederum die Schaffung weiteren Gemeinderaumes der Grund für den Umbau. Dieser wurde durch den Architekten Wolfram Starke und den Bilderhauer Friedrich Proß geleitet.

1994 wurde die Kirche zur Propsteikirche erhoben.

 

Siehe auch: Klosterkirche

Quelle:

Ackermann, Irmgarde; Cante, Marcus; Mues, Antja: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg. Stadt Cottbus. Altstadt und innere Stadtteile. Worms am Rhein 2001. | Krönert, Hans-Hermann: Cottbuser Heimat-Lexikon. 400 Stichwörter von Altmarkt bis Zuschka. 450 Kurzbiografien von Adelheid von Cottbus bis Zollna, Theo. Unveröffentlichtes Manuskript. Cottbus 2008. | Internetseite der Katholischen Pfarrei zu Cottbus "Zum Guten Hirten": www.kath-cottbus.de

Bildquelle: Foto, Städtische Sammlungen Cottbus

Autor: Robert Büschel

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