Zurück

 1993  

1993

  • Die Orgel der Kreuzkirche wurde restauriert.
  • Auf etwa 35% der ursprünglichen Fläche des ehemaligen „TKC" wird ein Textilstandort entwickelt. In vier Firmen wurden damals etwa 700 Arbeitnehmern beschäftigt.
  • Die Cottbuser Kläranlage wurde für etwa 130 Millionen DM mit einer Anlage zur Schlammbehandlung ausgebaut.
  • Bereits 1993 musste das Stadtarchiv und das erst wenige Monate bestehende Stadtmuseum wieder zu einem Umzug rüsten. Es erfolgte der Umzug in das Gebäude Bahnhofstraße 52. Dieser Umzug zog sich bis Ende 1994 hin, da viele kleinere bauliche Veränderungen notwendig waren, um die Räumlichkeiten nutzen zu können.
  • Im Januar wurden auch in Cottbus "Lichter gegen Gewalt" als Zeichen für die Toleranz gegenüber Fremden angezündet.
  • Am 20.1. unterzeichneten der Cottbuser Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt und der Präsident Karl Zwermann vom Zentralverband Gartenbau den Durchführungs- und Gesellschaftervertrag (heute Ehrenpräsident) für die BUGA 1995.
  • Im März beginnt Michael Doll mit dem Aufbau des "Malteser Hilfsdienstes" im Edith-Stein-Zentrum".
  • Am 25.1. beginne die Tiefbauarbeiten für den Neubau der Landeszentralbank in der Ewald-Haase-Straße. An diesem Standort werden ca. 65 Millionen DM verbaut, es entsteht eine der modernsten Landeszentralbanken.
  • Der Handel bestimmt die Cottbuser Landschaft. Zunächst wird am 13.5. im Süden der Lausitz-Park eröffnet und danach am 27.3. wird im Norden das Cottbus-Center eröffnet.
  • Nach einem Vorschlag aus dem Jahr 1991 begann am 1.3. der Dienst bei der Telefon-Seelsorge.
  • Die niedersorbische Sektion „Masica Serbska" wurde am 13.5. in Cottbus gegründet.
  • Die Cottbuser Briefmarkensammler beschließen am 1.4. eine neue Satzung und nennen sich nun "Briefmarkensammlergemeinschaft Cottbus"
  • Die Volks- und Raiffeisenbank Cottbus eröffnet am 13.6. ihren neuen Firmensitz. Am Standort der historischen „Drei Gleichen“ in der Sandower Straße erfolgte ein kompletter Neubau mit historisierender Fassadengestaltung.
  • Am 29. Juli ist Baubeginn für den 137 Meter hohen Cottbuser Fernsehturms. 
  • Am 9.7. wird der Grundstein für den Wiederaufbau des Hauses des Handwerks am Altmarkt gelegt.
  • Die Cottbuser Sparkasse errichtet auch einen neuen Firmensitz in der Rudolf-Breitscheid-Straße, der Grundstein wird am 10.8. gelegt, dagegen zieht die Bayerische Bank in das rekonstruierte Gebäude Sandower Straße 54 ein.
  • Am 29.9. starb in Berlin der langjährige Cottbuser Generalsuperintendent der evangelischen Kirche, Günter Jacob. Er wurde am 8. Februar als Sohn eines Lehrers in Berlin geboren.
  • Die Hypothekenbank nutzt ihren neuen Filialsitz in Cottbus am 15.11. in der Berliner Straße 159. Sie errichtet einen Neubau als Kopie zweier noch im September 1989 abgerissenen denkmalgeschützter Gebäude.
  • Die Cottbuser wählen am 5.12. erneut ihr Stadtparlament, die SPD wird nun stärkste Partei.
  • Am 6.12. werden nach dem Beschluß vom Sommer 1992 die Dörfer Branitz, Dissenchen mit Schlichow, Döbbrick mit Maiberg, Kahren, Sielow und Willmersdorf nach Cottbus eingemeindet.
  • Auf einer Fläche von 103,6 km² leben nun 128.347 Einwohner, sieben Jahre später sind es nur noch 108.241 Einwohner.Durch die Eingemeindung von einigen umliegenden Dörfern erhöhte sich die Einwohnerzahl um etwa 6.000 Menschen und die Fläche um 86 km².
  • Bei der Direktwahl zum Oberbürgermeister der Stadt Cottbus am 19.12. setzte sich der amtierende Oberbürgermeister Waldemar Kleinschmidt gegen Kerstin Pednarsky von der PDS mit ca. 71 % der Stimmen durch.

Zurück