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 1986  

1986

  • In der Klosterstraße wird die Imbissgaststätte "Skipka" eröffnet. Außerdem wird das Café Melange in der Theodor-Strom –Straße übergeben. In Schmellwitz wird die Gaststäte „Kokott" übergeben. In der Dostojewskistraße wird der Imbiss "Buffett" eröffnet.
  • Im VEB Datenverarbeitungszentrum Cottbus werden die Personalcomputer 1715 und Bürocomputern 5130 eingesetzt.
  • Im Rahmen der Braunkohlegewinnung erfolgt der Ortsabbruch Klein Lieskow mit 205 amtlich registrierten Umsiedlern im Tagebaubereich Cottbus-Nord. Außerdem erfolgt im Tagebaubereich Reichwald der Ortsabbruch Reichwalder Schäferei mit 22 und Ortsabbruch Publik mit 15 amtlich registrierten Umsiedlern. Im Tagebaubereich Jänschwalde erfolgt der Ortsabbruch Klein Bohrau mit 20 amtlich registrierten Umsiedlern. Im Tagebaubereich Welzow-Süd wird die Ortschaft Tradewies mit 80 amtlich registrierten Umsiedlern devastiert. Diese Ortschaften zählen zum sorbischen sprachlichen und kulturellen Kerngebiet der Niederlausitz.
  • Als in den 80iger Jahren das Wohngebiet Neu-Schmellwitz entsteht, werden im Rahmen des Bauprogramms Kirchen für neue Städte mit Mitteln der westdeutschen Partnerkirchen auf dem Gelände unmittelbar neben der Kirche das Gemeindehaus und ein Pfarrhaus errichtet.
  • Die Stadt kauft das Gebäude Mühlenstraße 12 von der Familie Liersch, um hier eine ständige sorbische Ausstellung einzurichten. Das Wendische Museum wird im Juni 1994 eröffnet.
  • Im April werden zum Schutz wandernder Kröten erstmalig Krötenschutzzäune an gefährdeten Stellen errichtet.
  • Am 14.4. werden die Rekonstruktionsarbeiten an der Spreewehrmühle abgeschlossen und das Technische Denkmal eröffnet. Nur einen Tag später erfolgt auch die feierliche Eröffnung der Parkschmiede in Branitz als technische Schauanlage. Bereits seit 1977 öffnet an der Spreewehrmühle eine Gaststätte, welche sich zu einem beliebten Ausflugsziel der Cottbuser entwickelt.
  • Am 4.8. werden die bisher höchsten Temperaturen von der Meteorologischen Station im Meisenweg mit 36 Celsius gemessen.
  • Am 1.10. werden die Rekonstruktionsarbeiten am Cottbuser Theater abgeschlossen. Die Wiedereröffnung findet am 3.10. mit dem „Rosenkavalier" statt.
  • Am 30. 10. verstirbt der Cottbuser Komponist Johannes Werner. Der Sohn eines Gärtners und einer Dienstmagd wird am 27. 9. 1908 in Madlow geboren. Er ist als privater Musikerzieher tätig und seit 1951 freischaffender Komponist. Zwischen 1954 und 1960 ist er künstlerischer Leiter der Deutschen Konzert- und Gastspieldirektion der Bezirke Cottbus und Frankfurt/Oder. Er ist Mitbegründer des Bezirksverbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR und seit 1972 deren Vorsitzender. Besondere Verdienste erwirbt er sich als Mitbegründer des „Konzertwinters auf dem Lande" und des „Cottbuser Musikherbstes 1966 und erhielt 1981 die Ehrenbürgerschaft der Stadt.
  • Am 7. 11. wird vor der Schule für Kindergärtnerinnen im Bildungszentrumwird die Plastik "Krupskaja und Zetkin" des Dresdener Künstler Helmut Schwager aufgestellt.
  • Der westliche Teil der Bahnhofsbrücke wird am 25. 11. übergeben. Der Neubau war wegen Abgang der Brücke und der geplanten Streckenelektrifizierung notwendig. Die Oberleitung erfordert ein Anheben des Niveaus der Brücke, der Bau begann 1985.
  • Am 13.12. wird auf dem Cottbuser Standesamt die tausendste Ehe in diesem Jahr geschlossen.

 

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