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 1961  

1961

  • 48 Kleingärtner zwischen der Welzower und Leipziger Straße müssen ihre Parzellen für den Neubau des Bezirkskrankenhauses und der Schwesternschule räumen. Sie erhielten dafür "Splitterflächen" der Sachsendorfer LPG "Frohe Zukunft" von der Stadtverwaltung als pachtbare Ersatzflächen. In den folgenden Jahren werden erstmals beim Wohnungsbau die Großplattenbauweise in Serienfertigung im WK V am Priorgraben und den umliegenden Straßen praktiziert.
  • Die Sektion Kanu der BSG Lok RAW unterhält in Cottbus ein "Trainingszentrum". Von hier werden zahlreiche Talente an die Sportschulen nach Berlin und Potsdam delegiert.
  • Am 1. 1. wird die Teppichfabrik Richard Otto am Ostrower Damm 9 dem VEB Wurzener Teppichfabrik zugeordnet.
  • Das Dienstleistungskombinates Cottbus wird am 15.3. gebildet.
  • Zum 1.4. wird das Bezirksmuseum Cottbus im Schloss Branitz eröffnet.
  • Die Stadt Cottbus wird am 11.4. Mitglied der Weltföderation der Partnerstädte. Sie unterhält heute Partnerschaften mit Montreuil (seit 1959), Grosseto (seit 1967), Lipezk (seit 1974), Zielona Gora und Targowischte (seit 1975), Kosice (seit 1978), Saarbrücken (seit 1987), Gelsenkirchen (seit 1995), Nuneaton and Bedworth (seit 1999).
  • Mit Beginn des Sommerfahrplanes am 28.5. sollen auf dem Bahnhof Cottbus die Bahnsteigsperren abgebaut werden.
  • Nachdem die sowjetische Stadtkommandantur ausgezogen war, nutzt nun der Rat der Stadt das alte Knappschaftsgebäude seit dem Juni 1961 am Schillerplatz. Zahlreiche Dienststellen der städtischen Verwaltung sind jedoch über die ganze Stadt verstreut. Erst am 8.2.1990 können die Cottbuser ihr Rathaus am Neumarkt wieder nutzen, nachdem der Rat des Bezirkes aufgelöst worden war und seine Tätigkeit eingestellt hatte. In das Knappschaftsgebäude ziehen dann Stadtarchiv und Stadtmuseum, 1995 erhält die Bundesknappschaft dieses Haus aber wieder zurück und nutzt es seitdem.
  • Am 11.9. wird das Empfangsgebäudes auf dem Bahnhof Friedenseiche der Pioniereisenbahn übergeben.

 

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