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 1542  

1542

  • Im April erkrankt Johannes Mantel. Der in Cottbus um 1490 geborene Reformator stirbt im Herbst 1542. Er war 1516 Mönch im Kloster Oybin und ab 1519 Prior des Filialklosters Königstein des Ordens der Cölestiner (Einsiedlermönche). 1523 ging er nach Wittenberg und wurde dort Diakon, 1526 war er Prediger in Mühlhausen. Er ist der Beichtvater der Kurfürstin Elisabet, der Gemahlin Joachim I. Nestor von Brandenburg. 1537 wird er zusammen mit Johannes Lüdicke nach Cottbus als Prediger gesandt und ist der erste evangelische Superintendent an der Oberkirche. Beide reichen am Fronleichnam 1537 erstmals das Abendmahl in beiderlei Gestalt in den zwei Cottbuser Kirchen. Johanes Mantel wendet sich 1539 erneut nach Wittenberg und wird dort Diakon, 1541 geht er als Prediger nach Brandenburg.

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