Cottbus-Chronik

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 1584  

1584

  • Eine Pfarrwohnung in Madlow wird gebaut.
  • Erstmalig findet sich ein Nachweis für das Siegel der Töpfer-Innung zu "Kotwitz".
  • Der Kaiser Rudolf II. forderte von den Niederlausitzer Ständen immer wieder finanzielle Mittel.
  • Gebhardt von Alvensleben wird am 15. April 1584 geboren, er ist der dritte Sohn der Familie, die allein in der Altmark etwa 158 Güter besaß. Er wird später Amtshauptmann von Cottbus und Peitz.
  • Am 19. April 1584 wird ein Consens vereinbart, in dem der Rat von Cottbus für Barett Appel, der vom Vorsteher des gemeinen Kirchenkastens David Tuchscherer 50 Taler, die der Kirche von Getraudt Welandt, Barthold von Mandelslows nachgelassene Witwe, legiert sind, mit 3 Taler Zins leiht.
  • Am 22. April 1584 wendet sich Hanus Stelmacher in einem Bittgesuch an den Bürgermeister von Cottbus, dass er ihm, da er alt, krank und arbeitsunfähig sei, sechs Schock aus dem großen Kasten oder vom Rathause leihe. Der Rat bewilligte dieses Gesuch.
  • Andres Zieppel verkauft am 5. Juni 1584 sein Haus in der Sandschen Gasse an Hans Polagk um 60 Schock Cottbuser Währung auf Teilzahlungen.
  • Am 13. Juli 1584 leiht Christoff Brunsch mit Bewilligung des Rats vom Vorsteher des gemeinen Kirchenkastens David Tuchscherer zwei Schock, die Gregor Frentzel auf seinem Hause gehabt, auf 6 Jahre mit 6 kleinen Groschen. jährlichen Zins.
  • Albinus Greiffenhagen und Valtin Neppel aus Cottbus klagen am 11. August 1584 gegen Barthel Dech, Martin Belger und Gregor Keyll, Fleischer in Zerbst, wegen versäumter Bezahlung der von ihnen gekauften Ochsen.

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