Cottbus-Chronik

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 1535  

1535

  • Am 11. Juli 1535 stirbt der brandenburgische Kurfürst Joachim I. Nestor. Seine Besitzungen werden entgegen des bestehenden Hausgesetzes der Hohenzollern auf seine beiden Söhne Joachim und Johann verteilt. Der Ältere wird als Joachim II. Hector Markgraf und Kurfürst von Brandenburg. Die Herrschaften Cottbus und Peitz sowie der Kreis Crossen kommen jedoch mit der Neumark in den Besitz des jüngeren Sohnes und Markgrafen Johann von Brandenburg-Küstrin, auch Hans von Küstrin genannt. Ihm huldigen die Stände als Vertreter des Adels, der Geistlichkeit und der Bürgerschaft am 6. Januar 1536 auf dem Cottbuser Schloss. Er regierte bis zu seinem Tod 1571 und verschaffte der Stadt Cottbus manch günstige Regelung.
  • Im Dorf Brunschwig wird die Begräbniskapelle erbaut.
  • In der am 20. Juni 1535 in Ströbitz ausgestellten Urkunde verpflichtet sich Valter Koppisch zur Zahlung von Zinsen für den Pfarrer gegenüber dem Cottbuser Rat.
  • König Ferdinand fordert von der Lausitz erneut die Türkenhilfe.

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