Buchlesung mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk

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 Buchlesung und Diskussion mit Ilko-Sascha-Kowalczuk

30 Jahre nach der Friedlichen Revolution wächst das Bedürfnis, sich mit dem weitreichenden Umbruch – den politischen Weichenstellungen, deren Folgen und nicht zuletzt den persönlichen Erfahrungen damit – auseinanderzusetzen. Verstärkt wird diese Diskussion durch die Frage nach Ursachen für den zunehmenden Rechtspopulismus in weiten Teilen Ostdeutschlands. Die Entscheidung über die politsche Grundrichtung – nämlich für die schnellstmögliche Wiedervereinigung anstelle eines mittelfristig angelegten Prozesses des Zusammenwachsens – fiel zwar mit der Wahl zur ersten demokratisch bzw. frei gewählten Volkskammer. Gleichwohl war vermutlich den meisten Ostdeutschen nicht klar, welche konkreten Auswirkungen ihre Wahlentscheidung haben würde.

In seinem neuen Buch „Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde" erklärt Ilko-Sascha Kowalczuk, „(...) wie sich die Umwandlung Ostdeutschlands vollzog, welche Gewinne und Verluste die Menschen dort verbuchten und wie die ostdeutsche Gegenwart mit der Vergangenheit von vor und nach 1989 zusammenhängt. Er entfaltet dabei ein breites politisches, ökonomisches und gesellschaftliches Panorama – mit Ecken und Kanten, voller Überraschungen und Zuspitzungen. Eine kontroverse Debatte zum Jubiläum ist garantiert." (https://www.chbeck.de/kowalczuk-sascha-uebernahme/product/27704284)

Bei der Veranstaltung sollen diese Themen mit Podiumsteilnehmer*innen und Publikum diskutiert werden.

 

Teilnehmer*innen:

  • Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker & Mitarbeiter der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)
  • Michael Kellner, Politischer Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen
  • Heide Schinowsky, Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag; aufarbeitungspolitische Sprecherin

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