Bürgerberatung & Gesprächsrunde mit Rüdiger Sielaff (BStU Frankfurt/Oder)

-

Vom Cottbuser Bezirkskrankenhaus bis zum Sportmedizinischen Dienst sammelten inoffizielle Mitarbeiter Informationen für die DDR-Geheimpolizei. In den Stasi-Unterlagen finden sich Angaben zu Diagnosen oder sexuellen Orientierungen von Patienten ebenso wie Berichte über Fehldiagnosen und Rezeptfälschungen von Ärzten oder Krankenschwestern.

Die Berichte zeichnen teils ein düsteres Bild des Gesundheitswesens vor Ort: Die Stasi dokumentierte veraltete Medizintechnik oder fehlendes Zahngold, das aus dem Westen besorgt werden musste. Allein in Cottbus warteten Ende der 1980er Jahre 30 Mediziner auf ihre Ausreise.

Der Vortrag greift diese und weitere Beispiele aus dem Bezirk Cottbus auf und erläutert die Arbeit der DDR-Geheimpolizei.

Der Vortrag beginnt um 17 Uhr. Die Bürgerberatung bereits um 16 Uhr.

Veranstaltungsort:
Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstr. 22, 03046 Cottbus
Veranstaltungs- und Vortragsraum, Ebene 3

Veranstalter/Partner:
BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87, 15234 Frankfurt

Mitveranstalter:
Initiative Aufarbeitung "Region Cottbus und die beiden deutschen Diktaturen"

Zurück