Herzlich Willkommen bei den Städtischen Sammlungen Cottbus

Die Städtische Sammlung Cottbus vereint das Stadtarchiv und das Stadtmuseum. Das Stadtarchiv ist seit 1991/1992 im einstigen Druckerei- und Verlagsgebäude des Cottbuser Anzeigers, Bahnhofstraße 52, untergebracht. Seit dem 19. Dezember 2015 ist das Stadtmuseum im ehemaligen Sparkassengebäudes aus dem Jahre 1937, Bahnhofstraße 22, öffentlich zugänglich.

Mit dem Zusammenführen dieser beiden Institutionen, die sich der Geschichte der Stadt Cottbus widmen, wurden sehr günstige Voraussetzungen für die regionale Geschichts- und Heimatforschung geschaffen. Sowohl der Forschung als auch allen geschichtsinteressierten Bürgerinnen und Bürgern stehen die Bestände der städtischen Sammlung zur Verfügung.

Auf den folgenden Seiten laden wir Sie recht herzlich ein, sich einen kurzen Überblick über unsere Bestände und Sammlungen zu verschaffen. Sollten Sie weiterführende Fragen bezüglich der Städtischen Sammlung Cottbus haben, so freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen bei Fragen und Problemen sehr gerne zur Verfügung.

Nachrichten aus dem Museum

"Auf den Spuren der Reformation in Cottbus" - Vortragsabend des Historischen Heimatvereins Cottbus e.V.

Am Mittwoch, den 27. September 2017 (19:00 Uhr), findet im Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße 22, der Vortrag "Auf den Spuren der Reformation in Cottbus" statt. Der geplante Vortrag von Volkmar Herold über Karl May muss leider ausfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Im Jahr 1522 predigte der Cottbuser Johannes Briesmann erstmals lutherisch in Cottbus. Jedoch wurde die Reformation erst 15 Jahre später durch den Markgrafen Johann von Küstrin eingeführt. Bis heute prägt die evangelische Kirche das Bild der Stadt mit. Diesen Spuren folgt Steffen Krestin in seinem Vortrag. Dabei spannt er den Bogen von Johannes Briesmann bis in die Gegenwart, stellt Orte des evangelischen Glaubens vor und beschreibt die Rezeptionsgeschichte am konkreten Beispiel der Stadt Cottbus. Zudem schaut er auch auf die Bedeutung der Reformation für die Entwicklung der niedersorbischen Sprache und Kultur. Dabei entsteht ein spannendes Bild der Kultur- und Sozialgeschichte der Region, aber auch der Einfluss der Reformation auf die Bildungsgeschichte der Stadt wird beschrieben.

In seinem Vortrag entwirft Steffen Krestin einen spannenden Blick auf die Cottbuser und Niederlausitzer Geschichte und richtet zugleich den Blick auf die Ausstellung, welche im November im Stadtmuseum eröffneten wird.

 

Nur noch bis zum Wochenende...

... ist die Sonderausstellung "Zachowane drogostki - Bewahrte Kostbarkeiten" im Stadtmuseum geöffnet. Wenn Sie also noch einen Blick in die Sammlungen des Wendischen Museums werfen wollen, dann haben Sie dafür vorläufig noch bis Sonntag die Gelegenheit. Dabei können Sie zahlreiche Objekte des einstigen sorbisch-wendischen Alltags, der Kunst und vieles mehr entdecken.

Eröffnung der Sonderausstellung "Stadtpanorama der Cottbuser Südstadt vor 1945"

Am Mittwoch, den 6. September 2017, um 19.00 Uhr findet im Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstraße 22, die Eröffnung einer neuen Sonderausstellung statt.

Ausgewählte Objekte aus der Sammlung ergänzen die Präsentation von Dirk Seemann und stellen einige Firmen und Geschäfte dieses Straßenviertels vor. So erinnern wir an den „Geselligen Verein Wintergarten" in der Dresdener Straße 31 und an das Städtische Krankenahaus in der Thiemstraße 111. In der Eilenburger Straße 9 war die „Cottbuser Molkerei e.G.m.b.H." und das „Café Engemann" in der Dresdener Straße 115 ist noch vielen, auch als Café Süd" in Erinnerung. Die „COMAG – Cottbuser Maschinenbau-Anstalt und Eisengießerei Aktien-Gesellschaft" in der Dresdener Straße 133 zählte zu den bedeutenden Unternehmen der Stadt und die Mineralwasser-Fabrik Friedrich Ziege in der Dresdner Straße 130 versorgte die Cottbuser mit Getränken.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung ein und werden mit Dirk Seemann darüber sprechen, wie es ihm gelungen ist, verschiedene Zeitschichten so zu gestalten, dass wir den Veränderungen nachspüren können. (Bild (c) Dirk Seemann)

 

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